Der nachfolgende Text hing lange an meiner Pinwand, unbeachtet. Nun habe ich ihn wieder entdeckt und möchte ihn mit dir teilen.
Meine Gedanken und den Bezug zu meinen TaKeTiNa & Feldenkrais-Angeboten findest du unter dem Text. Vielleicht inspiriert es dich.
"Wir befinden uns in einem reißenden Fluss.
Dieser ist so stark und mächtig, dass ihn viele Menschen fürchten werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten.
Sie werden auch das Gefühl haben, auseinandergerissen zu werden und
werden aus diesem Grund auch leiden.
Wisse, dass der Fluss seine Absicht und sein Ziel hat.
Die Weisen der Hopi-Indigenen rufen dazu auf, sich vom Ufer loszulösen
und in die Mitte des Flusses reißen zu lassen.
Wir sollen unsere Häupter über dem Wasser halten,
um den Blick für jene freizuhalten, die wie wir selbst
mit Vertrauen und Freude im Flusse treiben.
In dieser Zeit sollten wir nichts persönlich nehmen und auf uns alleine beziehen.
Tun wir das dennoch, beginnen wir unsere spirituelle Reise und unser Wachstum zu blockieren.
Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Orientiert Euch an der Gemeinschaft, an den Mitmenschen.
Streichen wir doch das Wort 'Kampf' aus unserem Vokabular, aus unserem Bewusstsein.
Alles, was wir im Alltag machen, sollte als heiliger Akt gesehen werden.
Suche keinen Führer abseits Deiner selbst.
Gewinne Deine eigene Kraft zurück und erhalte sie für deine Entwicklung.
Es gibt keine Landkarten mehr, keine Glaubensbekenntnisse und keine Philosophien.
Von jetzt an kommen die Anweisungen geradewegs aus dem Universum.
Der Plan wird offenbar, Millisekunde auf Millisekunde,
unsichtbar, intuitiv, spontan, liebevoll.
Gehe in deine Zelle und deine Zelle wird dich alles lehren, was es zu wissen gibt."
Was hat das alles für mich mit der Rhythmus-Methode TaKeTiNa oder der Feldenkrais-Methode 'Bewusstheit durch Bewegung' zu tun?
Ich nehme bei mir und anderen wahr, dass wir uns sehr gerne an Bekanntem festhalten. Da können wir relativ gut vorhersagen, wie sich eine Situation entwickeln wird. Auch wenn der Umstand manchmal nicht angenehm ist.
Wer kennt das nicht, dass wir gerne Recht haben wollen, dass wir andere schnell mal zum Schuldigen machen. Wir fühlen uns gerne als Opfer bestimmter Umstände oder machen uns klein in unserem Selbstwert.
All das kennen viele von uns sicher sehr gut. Wir sind damit aufgewachsen in unserer Kultur und können uns oft nicht vorstellen, dass man auch anders denken und handeln kann.
Die Weisen der Hopi, so sieht es für mich aus, rufen uns auf, loszulassen von Altbekanntem, vom überkommenen 'alten' Fluss des Lebens. Loslassen von Gewohntem, das nicht mehr in unsere neue Zeit passt. Wir Menschen sind immer in einem Entwicklungsprozess und nichts bleibt, wie es ist, auch wenn wir es uns manchmal noch so sehr wünschen.
Da hilft einerseits eine gewisse Flexibilität, andererseits Verbindung in Gemeinschaft.
Die Anpassung an neue Gegebenheiten, das Spielen mit Unbekanntem, die Möglichkeit loszulassen, kannst du in der TaKeTiNa-Rhythmus-Methode, wie auch in 'Bewusstheit durch Bewegung' erkunden.
Deine Erfahrungen während eines TaKeTiNa & Feldenkrais-Seminars können sein:
Vielleicht bist du neugierig geworden und wagst den Sprung, Neuland zu betreten.
Vertraue auf deine KI, deine Körperintelligenz, die dir neue Wege zeigt, wenn du auf sie lauschst!
Und vielleicht willst du es doch einmal wissen, was Du in einem TaKeTiNa & Feldenkrais-Seminar erlebst.
Die Termine findest du hier auf dieser Webseite.
Ich wünsche dir viele Erfahrungen, Dich tragen zu lassen vom Fluss des Lebens.
Und freue mich auf all die Menschen, die sich ein Stück des Weges gemeinsam treiben lassen.